Sonderaktion "Zeppelinpost für jedermann"

im Zeppelin-Museum Zeppelinheim
bis 19. August 2026

Schreiben Sie jetzt Ihre Postkarte, die im August noch mit dem Zeppelin NT über Frankfurt geflogen wird und danach auf dem normalen Postweg an den/die Adressaten weltweit versendet wird. Die Aktion ist kostenlos, über eine Spende freut sich der Verein, um neue Projekte im Museum realisieren zu können. Nur solange der Vorrat reicht, max. zwei Karten pro Person. Die Sonderpostkarten werden vom Verein gestiftet, die Sonderbriefmarken unterstützt das Kulturbüro der Stadt Neu-Isenburg.

Veranstalter ist der Verein für Zeppelin-Luftschiffahrt Zeppelinheim e.V.

Familiennachmittag mit physikalischen Experimenten

im Zeppelin-Museum Zeppelinheim
am 18. Oktober 2026, 14 -17 Uhr

Mal- und Bastelaktionen, sowie physikalische Experimente rund ums Fliegen ermöglichen Kindern und Jugendlichen einen Einstieg in die Technik des Fliegens. Dazu gehört in diesem Jahr auch ein ferngesteuertes Luftschiff, dass der Verein eigens für die Vermittlung der Technik "Leichter als Luft" angeschafft hat.

Die Teilnahme ist kostenlos, Eintritt ins Museum: zahle was du willst

Veranstalter ist der Verein für Zeppelin-Luftschiffahrt Zeppelinheim e.V.
Sonderausstellung "aerial.couture: Fotografien von Angelika von Braun"

im Zeppelin-Museum Zeppelinheim
Die Ausstellung läuft bis zum 31. Januar 2027

Junge Frauen posieren 1937 in adretten Ensembles auf dem neuen „Flug- und Lufthafen Rhein-Main“ in und vor dem Luftschiff LZ 129 „Hindenburg“ – nur wenige Monate vor dem Unglück in Lakehurst. Die Modestrecke der Fotografin Angelika von Braun verbindet modische Eleganz mit der technischen Leichtigkeit des Zeppelins.
Die Modefotografie der 30er Jahre wird getragen von einem Stil, der sich an Bauhaus und Neuer Sachlichkeit orientiert. Die Bildsprache ist klar, unwesentliche Details gibt es nicht. Journalistische Bilder, Porträts, Mode und Reisen gehören zu Brauns Repertoire, in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs. Aufgewachsen in Frankfurt am Main, erlebt sie die Konformität der Kaiserzeit, den Ersten Weltkrieg und den Aufstieg des Nationalsozialismus. Aus gutsituiertem Elternhaus stammend, macht sie Abitur, entscheidet sich später für die Fotografie. Ihr eigener Lebensstil, Kleidung, Reisen und Hobbies, entsprechen ganz dem Bild der „Neuen Frau“, das später von den Nationalsozialisten abgelehnt wird. 1931 bis 1933 studiert sie in München an der Bayerischen Lehr- und Versuchsanstalt für Lichtbildwesen. Wieder in Frankfurt, beliefert sie verschiedene Zeitungen und Zeitschriften, darunter „Die Dame“, ein beliebtes Mode- und Gesellschaftsblatt, führend im Bereich des modernen Bildjournalismus.
Angelika von Brauns Fotoserie bewegt sich im Spannungsfeld individueller Freiheit und ideologischem Zwang, vor der Kulisse eines technischen Mythos, der seiner Ablöse durch das Flugzeug entgegensieht.

Veranstalter ist die Stadt Neu-Isenburg.

Foto Copyright: Zeppelin Museum Friedrichshafen, Foto: Angelika von Braun