Das Museum  
         
      1936 wurde der Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main eröffnet. Ab sofort startete auch der Transatlantikverkehr per Zeppelin von hier aus. Deshalb ließ die Deutsche Zeppelin Reederei für das Bord- und Bodenpersonal in unmittelbarer Nähe des neuen Arbeitsplatzes die Wohnsiedlung Zeppelinheim errichten. Die ehemalige Luftschiffersiedlung Zeppelinheim ist heute ein Stadtteil Neu-Isenburgs.  
     

 

 
      Ehemalige Luftschiffer und Zeppelin-Begeisterte schlossen sich 1977 in der Zeppelin-Kameradschaft zusammen. Seitdem legten sie eine umfangreiche Sammlung zum Thema „Luftschifffahrt“ an mit dem Ziel, ein eigenes Museum auszustatten. Ein erster Ausstellungsraum konnte bereits Ende der 1970er Jahre eingerichtet werden. 1988 wurde schließlich das neugebaute Museum, als eigenständiger Anbau an das Bürgerhaus Zeppelinheim, eröffnet. Dem Baukörper diente dabei das Design des LZ 10 als Vorbild. Das Runddach, welches einem Viertel dieses Zeppelins entspricht, vermittelt besonders eindrucksvoll eine räumliche Vorstellung von der Größe der „Luftriesen“.
 
         
      Die Kameradschaft nennt sich heute „Verein für Zeppelin-Luftschiffahrt Zeppelinheim e.V.“ und versteht sich als Zusammenschluss von luftschiffinteressierten Menschen, welche die Geschichte der großen Zeppeline lebendig halten möchte. Der Verein freut sich über neue Mitglieder! Für Informationen besuchen Sie einfach die Internetseite des Vereins: www.zeppelin-luftschiff-verein.de.
Die Stadt Neu-Isenburg und der Verein haben gemeinsam die Trägerschaft für das Zeppelin-Museum übernommen.
 
         
         
 
  Die Dauerausstellung  
         
      Die Faszination „Zeppelin“ zieht bis zum heutigen Tag viele Menschen in ihren Bann. Die Ausstellung des Zeppelin-Museums lässt die versunkene Luftfahrt-Ära neu erstehen. In den 1920er und 1930er Jahren reiste die elegante Gesellschaft mit dem Zeppelin nach Nord- und Südamerika. Ambiente und Service der Luxusklasse mit feinem Porzellan, Tafelsilber, Speisen und Getränken à la carte wurden geboten. Neben der komfortablen Bordausstattung ist auch ein nachgebildeter Ausschnitt des Passagierdecks der „Hindenburg“ mit Blick auf Rio de Janeiro im Museum zu sehen.  
         
     
   
 
Nachbildung eines Ausschnitts aus dem Passagierdeck des LZ 129
 
   
Gäste an der Fensterpromenade im Gesellschaftsraum des LZ 129
 
     

Maßstabgerechte Modelle von Luftschiffen, der Maybach-Motor des LZ 127, die Einstiegleiter zur Motorgondel sowie weitere technische Exponate künden von der spannenden Entwicklung der Luftschifffahrt. Auch ein trauriges Kapitel der Zeppelingeschichte wird gezeigt: Die Katastrophe von Lakehurst am 6. Mai 1937. Brand und Untergang des LZ 129 "Hindenburg" läuten das Ende der fliegenden Riesen ein.

 
         
     
   
Museumshalle mit Modellen
Porzellan der Deutschen Zeppelin Reederei
 
Maybach-Motor des Typs VL2